Frankreich 2009

 

 

Kürzlich  besuchten die Französischklassen 8 und 9 der Neckar-Realschule in Nürtingen, Paris.  Von Stuttgart aus  ging es mit dem TGV in die Hauptstadt Frankreichs,. Am Gare de l’Est  nach nur dreieinhalbstündiger angenehmer  Fahrt gut angekommen, ging dann das Kofferschleppen los. 35 Schüler und ihre Lehrer mussten ihr  Gepäck durch die langen Gänge bis zur Metro schleppen. Die Metro ist in Paris das meist benutzte und schnellste Verkehrsmittel. Hier trifft man auf viele Musikanten , deren Musik das unterirdische Treiben belebt.

Vier Tage lang volles Programm, das uns viel Sehenswertes und Interessantes über Paris anbot, jedoch für uns Schüler eine große Herausforderung war.

Angefangen hat unserer Erkundung  bei der Notre Dame, eine Kathedrale im Zentrum von Paris, abends ging es weiter zur Sacré- Coeur, einer römisch – katholischen Wallfahrtskirche im Quartier Montmartre. In der Hektik des Parisers Alltags blieb eine Schülerin an einer Metrostation stehen. Aber glücklicherweise waren wir bald alle wieder vollzählig. 

Auch die nächsten Tage boten ein volles Programm. Zunächst besichtigten wir die Sainte-Chapelle. Sie ist die frühere Palastkapelle der königlichen Residenz und im heutigen Justizpalast integriert. Anschließend bestaunten wir  das Rathaus von Paris, in dem  der Bürgermeister Christian Delanoe regiert. Er ist der Mitbegründer der „stations Vélib“. Die „stations-Vélib“ sind Fahrradstationen, die in Paris fast an jeder Ecke zu finden sind. Hier können sich die Einwohner und die Touristen  Fahrräder kostenlos  ausleihen, um die Stadt von einer anderen Seite kennen zu lernen. Zusätzlich entkommen die Sportbegeisterten auf diese Weise  auch dem täglichen Verkehrschaos.

 Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war der Besuch des Louvre, eines der größten Museen der Welt. Die gläserne Pyramide, die den Besucher am Eingang fasziniert, ist ein Vorgeschmack auf die prachtvollen und wertvollen Kunstwerke die im Inneren des Museums zu besichtigen sind. Darunter befindet sich das Portrait der  Mona  Lisa von Leonardo Da Vinci ,welches, wie allseits bekannt,  ein Publikumsmagnet ist. Da wir uns Mona Lisa jedoch viel größer in ihren Ausmaßen vorgestellt hatten, waren wir von dem kleinen Format des Kunstwerkes eher etwas enttäuscht.

 Das Centre  Pompidou, in dem das  besuchteste  zeitgenössische Kunstmuseum Frankreichs untergebracht ist, begeisterte uns durch seine außergewöhnliche Architektur. Belebt wird dieses Gebäude durch  die vielen Straßenkünstler und Musikgruppen, die sich  auf dem  großen Platz, der sich vor dem Gebäude befindet,  neugierigen Zuschauern präsentieren.

Auch der Triumphbogen, der sich  inmitten des Place Charles de Gaulle erhebt, ist eine Besteigung wert.  12 Straßen münden hier sternförmig  in einen der unübersichtlichsten Kreisverkehre der Welt.

Am Abend konnten wir bei einer entspannten Bootsfahrt auf der Seine die  beleuchteten, prachtvollen Sehenswürdigkeiten der Stadt auf eine ganz besondere Art und  Weise genießen.    

Am letzten Tag unserer Städtereise besuchten wir noch das jüdische Viertel und das Quartier Gambetta, welches in unserem Französischbuch vorgestellt wird. Durch den Rundgang wurden die Lehrwerksinhalte vor unseren Augen lebendig. 

Der krönende Abschluss unserer Reise war  der   Besuch des legendären Eiffelturmes, dem  Wahrzeichen von Paris. Ein großes Ereignis, auf das wir schon so lange gewartet hatten. Paris lag uns zu Füßen und es war nun an der Zeit „au revoir“ zu sagen.  

Wir finden, dass Paris  eine sehr große, schöne und abwechslungsreiche Stadt ist, die für jeden etwas zu bieten hat, vor allem dann, wenn das Wetter so prachtvoll ist, wie bei unserer Reise.

Dank dem Organisationstalent unserer drei Lehrer Frau Kleinhenz, Frau Osswald und Herrn Ehrfeld, kamen wir gesund und munter wieder nach Nürtingen zurück. Wir möchten uns hiermit für die 4 tollen und interessanten Tage bei unseren Lehrern recht herzlich bedanken.  Es bleibt zu sagen:    Paris ist eine Reise wert.

Vanessa Lemberger und Marisella Stanzu Klasse 9b

 

 

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