Schulsanitätsdienst

 

Lebensretter der Neckar – Realschule 

Am 12.10.2011 fiel der offizielle Startschuss für die Schulsanitäter der Neckar – Realschule.

Zu diesem Anlass wurden die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen versammelt, um ihnen einen Einblick in die Arbeit der Schulsanitäter zu geben. Christoph Zayer, der Lehrer, der die Schulsanitäter der Neckar – Realschule neu ins Leben gerufen hat, eröffnete mit den Worten: „Unsere Schulsanitäter sind kompetent in Erster Hilfe. Sie wurden einer spezieller Ausbildung in Zusammenarbeit mit Frau Guggenmoos - Honikel vom Roten Kreuz ausgebildet.“

Luisa Glotzmann, eine ausgebildete Schulsanitäterin, sprach mit überzeugenden Worten von der Gründung des Roten Kreuzes 1859. Sie betonte die „Menschlichkeit“, die sowohl zur Gründung des Roten Kreuzes führte, als auch zur ihrer Entscheidung, Schulsanitäterin zu werden. Sie betonte, dass alle momentan aktiven Schulsanitäter ausgebildet sind, beispielsweise „Verbände anzulegen, bei Vergiftungen zu reagieren, die stabile Seitenlage anzuwenden und im Notfall den Rettungsdienst zu rufen.“

Dabei schrecken die jungen Lebensretter nicht davor zurück, den eventuell verpassten Unterricht nach der Schule nachzuholen. So viel soziales Engagement wird belohnt. In guter Zusammenarbeit mit Gabriele Golser vom Förderverein, erhielten die Schulsanitäter T-Shirts, sodass man sie immer erkennen kann. Die Barmer GEK unterstützt das Projekt durch die Erste – Hilfe – Tasche, überreicht durch Johannes Ditzinger.

 

Auch Isabel Moritz – Brost, Jugendleiterin des Roten Kreuzes, würdigte die Arbeit der Jugendlichen, indem sie im Namen des Roten Kreuzes einen „Spuckeimer“ überreichte. Denn solche Vorfälle geschehen häufig an einer Schule. Aber auch die Schulleitung der Neckar – Realschule steht voll hinter diesem Projekt. So sprach Rektor Rüdiger Illig ein großes Lob an die Schulsanitäter aus. Er erklärte, dass die Schulsanitäter seitens der Schule mit Walkie – Talkies ausgestattet wurden, um im Notfall erreichbar zu sein. Ein Kühlschrank wurde angeschafft, um die ideale Versorgung aller Notfallsituationen zu gewährleisten.

Abgerundet wurde dieser Tag durch die Schulsanitäter selbst. Sie überzeugten durch das Behandeln geschminkter Wunden mit ihrer Kompetenz. Und als Zuschauer erlebte man den einen oder anderen Schreckmoment, beim Anblick mancher Wunden.

 

 

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