Vortrag: Was erwartet und draußen

 

Oberstudienrat Karl-Otto-Kaiser von der kaufmännischen Berufsschule Göppingen war am 31.01.2012 bei uns in

 der NRS. Die Veranstaltung fand im Rahmen von "BORS" (Berufsorientierung an der Realschule) statt.

 

Sie wurde für alle Schüler der 9.Klasse und ihre Eltern durchgeführt.

Zuerst sprach Herr Kaiser über die harten Faktoren, die die Hauptfächernoten beinhalten.

 

Danach ging es um die Zeugnisnoten der Nebenfächer und die weichen Faktoren. Diese beschreiben das Sozialverhalten.

Er erklärte uns jedoch auch, dass das Benehmen ebenfalls eine Rolle spielt und wie man selbstständig in seinem Beruf

klarkommt anhand eines Beispiels von zwei seiner Schülerinnen, die sich bei Aldi beworben hatten und angenommen wurden.

Jedoch gaben sie bei der Abrechnung für die Fahrtkosten beide an, dass jede von ihnen mit dem Auto gefahren ist, obwohl sie

zusammengefahren sind. Daraufhin wurden sie entlassen.

 

Ebenfalls erzählte er uns, dass wir respektvoller miteinander umgehen sollen. Falls man es nämlich schafft, sich mit Mitschülern

zu verstehen, bekommt man dann im späteren Berufsleben auch die Hinwendung an den Kunden hin.

 

Er meinte auch, dass wir mit unseren Hausaufgaben nicht sofort aufgeben sollen, falls wir sie nicht in den ersten 5 Minuten

hinbekommen. Dann braucht man eben für eine Aufgabe eine halbe Stunde Zeit, aber hinterher kann man sich sicher sein, dass

man es auch verstanden hat.

 

Unsere Eltern spielen auch eine Rolle, falls sie für uns kein Vorbild sind, schaffen wir es auch nicht im späterem Leben Erfolg zu

haben.

Die Personen, die die besten Schulabschlussnoten hatten, haben im Haushalt mehr als 50 Bücher und keinen Fernseher und

PC im Zimmer

Herr Kaiser erzählte uns zum Abschluss noch eine Geschichte von Monty Roberts, dem Pferdeflüsterer, der als Junge einen

Traum von einer Pferderanch hatte. Er sollte in der Schule einen kleinen Aufsatz darüber schreiben, wie er sich sein späteres

Leben vorstellt. Er beschrieb eine riesige Pferderanch bis ins kleinste Detail. Er fertigte sogar eine Zeichnung von der Ranch

an. Als er seinen Aufsatz am nächsten Tag dem Lehrer gab, sagte dieser, dass er ein anderes Thema wählen soll und zwar

eins, das er auch verwirklichen könne. Er hatte auf die angebotene bessere Note verzichtet und auf seiner Vorstellung seiner

Zukunft beharrt. Nun hat er exakt diese Pferderanch, wie er sie sich vorgestellt hatte. Die Zeichnung hängt inzwischen über

seinem Kamin. Er stellt seine Räumlichkeiten für soziale Veranstaltungen bereit.

 

Damit wollte Herr Kaiser uns sagen, dass wir unsere Träume nicht aufgeben dürfen und sie konsequent verfolgen müssen.

 

Jörg Schwamberger 9c

 

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